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Knecht Ruprechts Sammelsurium: http://blog.knecht-ruprecht.info/2009/02/nutzt-jemand-twitter.html

  • escholly · 10 months ago
    ich! ;-) jaja - der scholly - ich seh dein grinsen - aber für was nutze ich es?
    a) Nachrichten-Zentrale No1, sowohl im Web als auch mobil, alle für mich interessanten Quellen (Zeitungen, Online Dienste, Blogs) hauen inzwischen alle Ihre Nachrichten zuerst in Twitter raus
    b) Ersetzt GReader - durch die Favoriten-Funktion setze ich alles für mich interessante auf die Fav-Lese-Liste und habe daher ein viel besser gefilterten Feed
    c) Kommunikationsmittel: Neben Posten, ist inzwischen der Dialog in den Vordergrund gerückt bei Twitter, und durch Gruppen-Dienste wie identi.ca noch weiterentwickelt worden, bsp. MobileWorldCongress wird mit festem hashtag verfolgt und jetzt bereits im Vorfeld wird verabredet, informiert etc.
    d) wie ich heute in einem netten BEitrag über Google Latitude gelesen habe: "Privacy is out" - so wie man sich vor ein paar Jahren nicht vorstellen konnte, dass die NewYorkTimes oder andere Blätter solche News berichten, wie sie es heute tun, so verändert sich auch die westliche Gesellschaft. Privacy tritt immer weiter in den Hintergrund und die Leute treten mit der Öffentlichkeit direkt in Kontakt ...

    und jetzt Du :-)

    Der Scholly
    http://twitter.com/scholly_de
    http://identi.ca/scholly









  • Holli · 10 months ago
    Sag bescheid, wenn du bei Twitter mitmachst. Ich hab mich auf jeden Fall auch da angemeldet (aber ich mache da ja auch so ziemlich alles mit ;-) )
  • ixy · 10 months ago
    ich nutze das auch - sporadisch.
    Einen richtigen Sinn sehe ich für mich aber bei Twitter noch nicht. Mal sehen, ob das noch interessanter für mich wird.
    http://twitter.com/ixylon

  • Mario Ruprecht · 10 months ago
    Na, danke schon mal für die Rückmeldungen ...

    @scholly
    Du wechselst Deine Blogs und Feeds ja schneller als ich 'ne Twittermeldung tippen könnte. Ich bin wohl doch alt ;-)
    Twitter sieht mir bei vielen Leuten wie eine öffentlich dokumentierte SMS-Unterhaltung aus, deswegen wohl auch meine jetzige Ablehnung, äh Zurückhaltung: Ich bin wohl nicht soweit, meine restliche Privatsphäre so zu öffnen, siehe Google Latitude.
    Also würde für mich bei Twitter gerade mal Dein Punkt a) zum Tragen kommen und an Punkt d) glaube ich nicht: Ich denke, nicht das "Privacy out" ist, sondern dass sich mittelfristig die westliche Welt in drei Gruppen teilen wird. Zum einen die Leute, die offen und frei im Internet kommunizieren und das sehr bewusst machen (auch bewusst den Verlust eines Teils ihrer Privatsphäre akzeptieren), dann das Gegenteil - Menschen, die sich nicht bei Google wiederfinden wollen und deshalb jegliche öffentliche Kommunikation oder Selbstdarstellung meiden wie der Teufel das Weihwasser (da kenne ich selbst ziemlich viele von) und die wahrscheinlich größte, dritte Gruppe von Menschen, die sich so unbedarft im Internet bewegt, weil sie gar nicht wissen was sie machen und was für Spuren sie hinterlassen (ist nicht theatralisch gemeint).

    Persönlich habe ich noch nicht entschieden, in welche Kategorie ich mich einordnen will - mein Handeln passt wohl eher in Nummer 1 ...

    Auch ohne Twitter ;-)
    Aber ich melde mich wohl trotzdem mal an, hehe!









  • Mario Ruprecht · 10 months ago
    Here you go: Knecht Ruprecht bei Twitter

    Mal sehen, wo die Reise hingeht ...

  • Mario Ruprecht · 10 months ago
    @scholly
    Ein MicroBlogging-Dienst reicht wohl nicht? Kämpfer an allen Fronten? Oder wozu zusätzlich identi.ca?
  • Andreas · 10 months ago
    Ja, ich (be)nutzte twitter: http://www.twitter.com/astreim

    Warum?<...
    . Ich finde, man soll Sachen ausprobieren, um sich eine Meinung zu bilden. Meinen ersten Versuch mit Twitter vor ein paar Monaten habe ich schnell wieder eingestellt, hat sich mir nicht erschlossen. Inzwischen sehe ich es anders.

    2. Es ist ein schnelles Informationsmedium. Ich habe ein paar Twitterer abonniert, die aus Zeitungsredaktionen bloggen; andere, die oft über Mediensachen schreiben. Dow Jones schickt rasche Unternehmensmeldungen. Oder Qassam Count aus Israel, das die Raketen aus dem Gaza-Streifen auf Israel zählt.

    3. Ich lese einige Twitterer, die über Dinge zwitschern, die mich privat interessieren, Ubuntu zum Beispiel. Da gibt's hin und wieder Hinweise auf interessante Programme, Tipps etc. Geht schneller als sich durch viele Blogs zu lesen.

    4. Ich lese Leute, die einfach gut und originell schreiben - aus purerem Spaß an der Freude.







  • Andreas · 10 months ago
    Apropos identi.ca - der Vorteil daran wäre, das man sich nicht in die Hand einer Firma (twitter) begibt. Der Nachteil ist, dass dort einfach viel weniger los ist. Das ist wie mit flickr und 23hq.com - wobei ich da auch vielerlei Gründen zum weniger frequentierten letztgenannten gezogen bin.

    Habe aber dort auch einen Account und lese ein paar Leute.

  • Olaf · 10 months ago
    twitter ist gegenüber der Anfangszeit gewachsen und macht jetzt auch mehr Sinn. Für Einsteiger die sich noch etwas verloren fühlen, vielleicht einfach mal schauen, wer blogt oder twittert um einen herum "Wohnort, Region" dann kommt der Spaß von ganz allein. Bin auch 2006 angefangen, den Sinn danach verloren und 2008 wieder neu eingestiegen.
  • Mario Ruprecht · 10 months ago
    Olaf, Andreas,

    vielen Dank für eure Sichtweise. Ich werde mir das mal anschauen, mal sehen, ob's was für mich ist ...

    Gleich mal noch 'ne Frage an die Profis: Was bedeutet es, wenn Worte mit einem Hash-Symbol (#) am Anfange versehen sind?



  • Hans · 9 months ago
    Nach 1-2 Wochen Unverstaendnis platzte dann der Knoten...
    http://twitter.com/artclubcaucasus

    Beste Gruesse, Hans